Gestaltung des Übergangs in die Schule

Die gesamte Lebensphase des Kindes bis zur Schulpflicht ist Vorbereitung auf die Schule, auf das weitere Leben, also VOR-Schule. Das neue Schulgesetz verzichtet auf „Vorschule“ im Sinne von extra Vorschulgruppen in Schule oder Kindergarten. Dem unterschiedlichen Entwicklungstempo, dem kindlichen Lernen in seiner Ganzheitlichkeit in allen Lebenssituationen, und dem Lernen aller Kinder voneinander wird damit entsprochen. 

Die Bedenken der Eltern, dass ihre Kinder keine ausreichende Förderung erhalten, nehmen wir ernst und sehen die Eltern als Partner bei der Begleitung und Förderung der Kinder. Dazu stehen wir im Dialog über die Entwicklungsfortschritte der einzelnen Kinder. Die Entwicklung von Ich-, Sozial-, Sach- und lernmethodischen Kompetenzen vollzieht sich von Geburt an. Das heißt, die Vorbereitung auf die Schule findet bei uns vom ersten Tag an statt und ist in die tägliche pädagogische Arbeit eingebettet. 

Wir machen spezifische Angebote für die Ältesten. Diese haben immer einen Bezug zur Gesamtgruppe und sind Ergänzung zur Entwicklung und Förderung in Alltagssituationen. Im Jahr vor der Schule sollen die erworbenen Kompetenzen, die die Kinder für den Übergang benötigen, gestärkt und erweitert werden.