Übergang aus dem Nest

In der Nestgruppe werden in der Regel Kinder von 0 bis max. 2,5 Jahren (je nach Einschulungsjahrgang) betreut. Das bedeutet einen Wechsel der Gruppe. Dieser Übergang wird durch die pädagogischen Fachkräfte gemeinsam mit dem Kind gestaltet. Kinder, die sicher in den Beziehungen zu Erwachsenen sind, sich sicher und vertrauensvoll in ihrer Umgebung bewegen und bei denen sich eine Entwicklung in der Selbstständigkeit vollzogen hat, können mit Hilfe der Bezugspersonen einen Übergang bewältigen.

Die Erzieher*innen beraten gemeinsam mit den Familien diesen Prozess. Dabei verständigen sie sich über die Entwicklung des Kindes und die Aufnahme in die neue Gruppe. Die Erziehungsberechtigten lernen die neuen pädagogischen Fachkräfte kennen. Um Bindungen aufzubauen, tauschen sich die betreffenden Fachkräfte über die Entwicklung des Kindes und die Organisation der Umgewöhnung aus; Möglichkeiten des gegenseitigen Kontaktes werden genutzt: Früh-Spätdienstsituationen, Aufenthalt im Garten, gegenseitige Besuche im Tagesablauf z.B. beim Spiel oder im Morgenkreis. Die Unterstützung der Eltern ist auch hier von großer Bedeutung.